Und schon sind wir im letzten Monat des Jahres. Geht es Ihnen ebenso wie mir, dass Sie noch ganz viel in das alte Jahr packen wollen? Von den Laufereien für die Weihnachtsgeschenke ganz abgesehen. Auch wenn ich hier immer wieder versuche, Ihnen Ruhe, Vitalität und Lebensfreude zu vermitteln, gehe auch ich ab und an vom Wege ab. In den letzten Wochen hatte ich so viel zu tun, dass ich ganz vergaß, auf mich zu schauen. Und dann kam der Tag X, der alles was für mich im Moment wichtig war, unwichtig werden ließ. Was möchte ich Ihnen damit sagen. Warten Sie nicht auf diesen Tag. Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand. Geben Sie sich kleine Aus-Zeiten. Ihr Körper wird es Ihnen ganz bestimmt danken.
Wenn Sie jetzt in der Vorweihnachtszeit eine Pause von den ganzen wohlriechenden und vor allem süßen Leckereien wie Plätzchen, Schokolade, Lebkuchen, Nüssen, Punsch oder Glühwein brauchen, habe ich für Sie dieses Rezept vom letzten Jahr noch einmal herausgesucht. Die Kräuter kann man sich selbst sähen oder auch kaufen.
Leichter Dipp für Ofenkartoffeln oder Gemüsesticks
500 g Magerquark oder/ und mageren Frischkäse
3-5 getrocknete Tomaten
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Hand voll Kräuter
Pfeffer, Chiliflocken, Meersalz aus der Mühle
nach Geschmack mit Meerrettich verfeinern
und bei mir kommt immer ein großer Schuss Leinöl dazu
Alles vermischen und servieren. Es ist schnell zubereitet und schmeckt super lecker. Ich mache dies meist nach Lust und Laune und verwende, was ich gerade zur Hand habe.
Die Kräuter und Keimlinge sehen nicht nur toll aus oder sind Freude für´s Auge und die Seele, sie sind auch noch sehr gesund.
Nun wünsche ich Ihnen viel Freude bei der Weihnachts-Nascherei und Ihren kleinen “Zuckerpausen”
Ihre Karin Knorr
Als wir Kinder waren, gehörten Pellkartoffeln und Quark in den Sommermonaten zu unseren Standardgerichten. Die Kartoffeln kamen aus dem Garten und den Quark machte meine Oma noch selbst aus saurer Frischmilch. Die Milch, die wir zum Teil noch mit der Milchkanne holten, wurde meist abgekocht, damit sie sich hielt. Jedoch war sie nach spätestens 2 Tagen sauer. Manche mochten diese essen, ich ganz und gar nicht. Wenn noch etwas übrig blieb, nahm meine Oma ein Geschirrtuch und da hinein kam die dicke Milch. Dieses wurde über eine Wanne gehangen, bis die Molke abgetropft war. Und schon war der Quark fertig und konnte mit Kräutern angerichtet werden.
Heute hatte ich nicht so recht Lust, aufwendig zu kochen. Also gab es bei mir Pellkartoffeln und Quark. Quark habe ich immer im Kühlschrank und die Kartoffeln sind noch aus dem Gemüsegarten. Und in zirka 25 Minuten ist das Essen fertig.
Zutaten und Zubereitung:
Kartoffeln aufsetzen, Kräuter (Basilikum, Petersilie, Schnittlauch) vom Balkon oder aus dem Garten, eine kleine Zwiebel und/oder eine Knoblauchzehe klein hexeln oder klein schneiden, Salz und Pfeffer dazu, wer mag auch Chili und Öl (zum Beispiel Leinöl). Nun alles mit dem Quark verrühren. Teller und Besteck auf den Tisch legen. In der Zwischenzeit sind die Kartoffeln fertig… Alles wird jetzt liebevoll anrichtet und schon haben wir eine leckere Mahlzeit auf dem Tisch.
Essen Sie, so wie ich, die Kartoffel mit der Schale, denn dort stecken viele Inhaltsstoffe (u.a. Kieselsäure), die gut für unsere Sehnen und Bänder sind. Die Kräuter enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Diese kurbeln unseren Stoffwechsel an, entschlacken und stärken unser Immunsystem.
Dieses Gericht ist nicht nur für den schlanken Geldbeutel, sondern auch für eine schlanke Figur. Die Kombination aus Kartoffeln und Quark ist optimal für die Eiweißverwertung im Körper.
Dann kann ich nur noch guten Appetit wünschen
Ihre Karin Knorr
Heute möchte ich Ihnen den Hokkaido vorstellen. Diesen Kürbis kann man mit der Schale essen. Bei meinem Ausflug in die Geschichte ist diese Frucht wohl einer der ältesten Funde. So um 8000 vor Christi wurden die ersten Kürbisse verwendet. Die Kürbisse kommen auch aus den warmen Regionen Mittel- und Südamerikas. So um 1600 wurden sie in Europa verwendet. Anfänglich hat man nur die Kerne gegessen. Die Indianer haben in Streifen geschnittenes Fruchtfleisch roh getrocknet und so haltbar gemacht. Heute verwendet man den Kürbis als gekochtes, gebratenes oder gebackenes Gemüse. Kürbiskuchen und auch Kürbisbrot sind voll lecker. Ich kannte Kürbis nur als Kompott bei meiner Oma.
Ebenfalls häufig ist die Verwendung zur Zubereitung von Kürbissuppe.
Zutaten für 4 Personen:
- 1 mittelgroßen Hokkaidokürbis
- 3 mittelgroße Kartoffeln
- 3 Karotten
- 1 Essl. Butter
- indische Gewürze nach Belieben
- 1 Liter Wasser
- 2 Würfel Bouillon aus dem Reformhaus o.ä.
- 1 Zwiebel
- 1 Dose Kokosnussmilch
Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und ruhen lassen. Jetzt Hokaidokürbis mit Schale würfeln, ebenso die Kartoffeln, Möhren. Nun die Zwiebeln in heißer Butter anschwitzen. Kürbis, Kartoffeln, Karotten hinzugeben. Nach ein paar Minuten mit Wasser und den Bouillonwürfeln ablöschen und ca. 20 Minuten kochen lassen. Mit Gewürzen, wie Salz, Pfeffer – aber noch besser mit indischen Gewürzen abschmecken. Alle Zutaten pürieren. Zum Schluss noch eine Dose Kokosnussmilch hinzufügen. Mir hat diese Suppe sehr gut geschmeckt. Sie ist leicht zuzubereiten und kann auch am nächsten Tag noch einmal aufgewärmt werden.
Eine Variante, den Kürbis zuzubereiten ist, ihn als Gemüse zu servieren. Hier Nudeln an Kürbisgemüse
Zutaten für 4 Personen:
- 1 Hokkaidokürbis
- 1 Knoblauchzehe
- 1 kleine Zwiebel
- Butter
- Salz, Pfeffer, Chili,
- 500 g Nudeln
- frischen Parmesan
- geröstete Kürbiskerne
Hokkaido abwaschen und in Würfel schneiden, Knoblauchzehe und Zwiebel schälen, ebenfalls würfeln und ruhen lassen. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Nun die Zwiebel in die Pfanne mit Olivenöl andünsten, Knoblauch und Kürbis dazugeben und goldbraun anbraten, immer wieder umrühren. Die abgetropften Nudeln mit der Butter unter das Kürbisgemüse geben und kräftig mit den Gewürzen abschmecken. Ich habe das ganze mit einem Feldsalat angerichtet und mit Frühlingszwiebeln garniert.
Ich wünsche sehr viel Freude beim Nachkochen.
Ihre Karin Knorr





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