Gestern waren wir wieder am Gemüsefeld in Dortmund Grevel. Unsere Pflanzen schauten uns ziemlich durstig an. Aus unserer Sicht ist der einzige Nachteil, dass wir nicht mal eben zum Feld vorbei schauen können. Wir schnappten uns Hacke und Gießkannen und los ging es. Der Nachbar freute sich, dass er jetzt nicht mehr allein ist und endlich sein Gartenwissen an die Frau bringen konnte. Die Tomaten wurden angebunden und für die Erbsen haben wir ein kleines Spalier gebaut.
Und dann durfte ich Gießkannen stemmen. Auch mit dieser Variante kann man zu Muskeln kommen. Mit der Zeit trafen immer mehr Gartenfreunde ein. Die Stimmung stieg. Als dann noch Leute von der Zeitung kamen und wir schauspielerisch für schöne Fotos um unsere Pflänzchen hüpften, hatten wir so richtig Spaß. Natürlich musste auch eine Ernteversion her und so schnitten wir unseren ersten Salat ab. Der sah schön aus, roch gut und schmeckte zu Hause schön angerichtet so richtig lecker.
Ich kann nur sagen, es war wieder ein richtig schöner Nachmittag. Gesundes Gemüse, leichte sportliche Betätigung und eine schöne Entspannung fürs Gehirn.
Haben Sie jetzt auch Lust auf frisches Gemüse bekommen? Dann melden Sie sich doch bei meine-ernte oder gehen Sie wieder einmal auf den Wochenmarkt.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
Ihre Karin Knorr
Beim Schreiben der Überschrift hatte ich so richtig das Bild “Frau mit Gummistiefel, Kopftuch und Kittel” im Kopf. Geht es Ihnen auch so?
Ich hatte bei meinem ersten Artikel zu diesem Thema angekündigt, in regelmäßigen Abständen über unseren kleinen Acker zu schreiben. Uns wurde es wettertechnisch so gar nicht leicht gemacht. Erst ist es trocken und nun regnet es am Stück, ist kalt und es scheint keine Sonne. Am Weiterlesen
Gestern war wieder einmal so ein Tag, der mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Die Sonne lachte und ich konnte einmal ohne Jacke vor die Tür gehen. Am meisten freute ich mich jedoch auf unseren kleinen Gemüsegarten.
Ja, wie komme ich als Stadtmensch, der so viel um die Ohren hat, zu einem Gemüsegarten? Ganz einfach, ich musste zwei jungen Frauen begegnen, die diese wunderbare Geschäftsidee für unsere Region hatten.
Natalie Kirchbaumer und Wanda Ganders konnten Landwirte aus der Region für ihr Projekt gewinnen. Und so stellte u.a. Landwirt Mertin hier aus Dortmund eine Fläche zur Verfügung, die von ihm mit 20 verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt wurden. Wir, meine Freundin und meine Familie mieteten uns 50 m² „Acker“ an und können jetzt so ein klein wenig Natur pur genießen. Mich begeistern wieder so viele Dinge. Zum einen brauchten wir uns keine Gedanken zu machen, wie und wann das Gemüse angebaut wird, zum anderen haben wir noch ein kleines Stück Beet frei, um Kräuter oder Blumen anzupflanzen.





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