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In letzter Zeit waren in meinen Kursen Teilnehmer, die auf Gluten verzichten wollten, weil sie mit Symptomen einer Unverträglichkeit reagieren. Das war für mich der Anlass, doch einmal genauer zu schauen.

Gemüse - Alternative zu glutenhaltigen Produkten

Gemüse – Alternativen zu glutenhaltigen Produkten

Was ist eigentlich Gluten?

Gluten, auch Klebereiweiß genannt, setzt sich aus verschiedenen komplexen Eiweißen (Lektine) zusammen. Diese kommen in Pflanzen vor. Es wird vermutet, dass sie sich als Verteidigungsmechanismus gegen Schädlinge entwickelt haben. So sind Lektine eine Art natürliches Pestizid. Gluten kommt vermehrt in Getreidesorten vor, wie zum Beispiel Weizen, Roggen und Gerste. Das Klebereiweiß sorgt dafür, dass Getreidemehl bei der Zugabe von Wasser zu formbarem Teig wird.

In welchen Lebensmitteln ist Gluten enthalten?

Auf den Punkt gebracht, in allen Lebensmitteln, in denen Getreide verwendet wird. Dazu gehören unter anderem Brot, Nudeln, Kuchen, Kekse, Bier, Knabbergebäck, Gewürzmischungen, Schokolade und Ketchup. Wenn wir weiter schauen, enthalten auch Soßen, Suppen und Fertiggerichte Gluten, da es ein guter Trägerstoff für Aromen ist und stabilisiert.

Warum ist Gluten gefährlich?

Die Lektine, in großem Umfang verzehrt, schädigen unserer Darmschleimhaut und Darmzellen. Sie kann zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmbarriere führen und somit unser Immunsystem schwächen. In dem Beitrag „Bringt Weizen uns ins Grab“ schreibt Dr. Feil, wie Sich Weizenlektine auf unseren Muskelaufbau, Gelenkstrukturen sowie Entzündungsreaktionen auswirken können.

Alternativen zu Produkten mit Gluten

Wer gern backt, kann auf andere Getreidesorten zurückgreifen. Hier sollten jedoch die Backeigenschaften beachtet werden. Diese können mit Johannisbrotkernmehl oder Pektin verbessert werden. Weitere Alternativen wären:

  • Mais, Maismehl, Maisstärke für  Tortillas als Ersatz für Brot oder Pfannkuchen.
  • Reis als Ersatz für Nudeln und Klöße, auch Reismehl
  • Hirse eignet sich gut als Beilage oder für Aufläufe
  • Buchweizen als Bratling oder knusprige Beilage zum Muesli
  • Amarant ebenso
  • Quinoa als Beilage zu Gemüsegerichten
  • Kartoffeln sind sehr vielseitig zu verwenden

Mein Fazit:

Auch wenn uns Vollkornprodukte viele gute Nährstoffe bieten, ist es wichtig, sie moderat zu verzehren, um gesund und vital zu bleiben. Es gibt so viele tolle Alternativen, die uns satt und glücklich machen können. Schauen Sie auf meinen Rezepteblog oder YouTube-Kanal, dort finden Sie bestimmt Ideen, die Sie in Ihren Alltag integrieren können.

Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit und eine schöne Zeit

Ihre Karin Knorr

 

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