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In der Küche meiner Kindheit gehörte die Petersilie zu den wichtigsten Küchenkräutern. Wenn ich ehrlich bin, mochte ich sie nicht sonderlich. Mit den Jahren hat sich das geändert.  Es gibt so viele Aspekte, die Petersilie zu mögen.

Die Petersilie finden wir in zwei Varianten, die glatte und die grause. Die glatteren Sorten sind aromatischer.

Petersilie – Karin Knorr

Petersilie in der Vergangenheit

Es gibt viele Geschichten von der Petersilie. Zum Beispiel erzählt man, die Petersilie müsse 9-mal den Teufel fragen, ehe sie einmal aufgehen darf. Und wenn die Petersilie an einem Karfreitag ausgesät wird, hat der Teufel keine Macht und kann schneller erscheinen. Im antiken Griechenland wurde die Petersilie als heilige Pflanze und in der Odyssee als Schmuck der Insel Nymphe Kalypso angesehen. Sieger verschiedener Wettkämpfe bekamen Petersilienkränze übergeben. Im Mittelalter wurden mit den Stängeln Liebeszauber gewirkt.

Anwendung als Heilkraut

Tee aus Petersilie und deren Wurzel hat man sehr oft bei Nieren- und Blasenbeschwerden eingesetzt. Ebenso bei Stoffwechselleiden. Hildegard von Bingen verordnete Bäder aus Petersiliensud, um Nierenleiden entgegen zu wirken. Ebenso wurde dieser Tee zur Entwässerung, besonders im Frühjahr verwendet. Trinkt man Petersilienwein (Rezept nach Hildegard von Bingen, in verschiedenen Reformhäusern erhältlich) kann man sein Gedächtnis stärken. Zusätzlich wirkt Petersilie entwässernd, entschlackend und entzündungssenkend.

Petersilie in unserer Küche

Petersilie gehört auch in der heutigen Küche zu den bekanntesten Küchenkräutern. Sie ist unter anderem zum Würzen von Fleisch, Fisch, Soßen, Suppen, Gemüse, Salaten und Eierspeisen geeignet. Die Petersilie kann man das ganze Jahr frisch ernten, vom Frühling bis zum Spätherbst im Freien und im Winter aus dem Töpfchen auf der Fensterbank. Neben den vielen geschmacklichen und gesundheitlichen Aspekten (100 g frische Petersilie enthalten u.a. 100 mg Vitamin C) hat die Petersilie auch eine optische Wirkung. Eine lecker zubereitete Speise bekommt durch diesen krausen Stängel ihr besondere „Etwas“. Wenn Sie weitere Tipps rund um die Petersilie von mir haben möchten, schauen Sie doch auf meinem YouTube Kanal vorbei.

Wenn Sie jetzt das Bedürfnis haben, eine Suppe „auf zu hübschen“, finden Sie Ihr Suppenglück hier.

Viel Freude  dabei wünscht Ihnen

Ihre Karin Knorr

Eine Antwort auf Mit Petersilie ihre Speisen aufpeppen

  • Konstanze sagt:

    Schön, dass Du sie ein wenig ans Licht bringst die gute Petersilie, Karin! Im Garten ist sie einfach unverwüstlich, wenn sie sich erst einmal irgendwo niedergelassen hat. Sie akzeptiert zwar absolut nicht jeden Platz, aber wenn es ihr endlich irgendwo gefällt, dann gibts kein Halten mehr, praktisch unkaputtbar. Jetzt wo die Schneeberge weg sind hier, kann ich sogar wieder ein paar frische Triebe ernten, unglaublich! – Probiert mal Petersilienpesto, entweder mit Pinienkerne oder auch Nüsse, Mandeln, ohne Parmesan, aber sonst ganz normal mit Knoblauch, Olivenöl, Meersalz und etwas Nudelwasser und dann über die Nudeln! 🙂

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