Mein Gemüsegarten bereitet mir ja so richtig Freude und ich habe mich schon im Frühjahr auf die Kartoffeln gefreut.
Die Kartoffel kommt von weit her, sie musste den Weg übers Meer mit den Spaniern gehen. Peru, Venezuela, Argentinien sind als Herkunftsländer aufgeführt. Da die Kartoffelpflanze so schön blüht, wurde sie anfänglich als Zierpflanze hier in Europa genutzt.
Bei meinen Überlegungen, welches Rezept ich Ihnen hier vorstelle, fielen mir so viele schöne Dinge ein. Die Pellkartoffel, früher als Gericht des “kleinen Mannes” genannt, kann man essen zu: Kräuterquark, Butter und Wurst, Gurkensalat, Brathering, Matjes….. wenn Pellkartoffeln übrig bleiben, kann man sie zu Ofenkartoffeln, Bratkartoffeln, Auflauf oder auch Kartoffelsalat verarbeiten. Reibeplätzchen, Kartoffelklöße, -suppe und -püree ergänzen die große Palette… Dieses Rezept habe ich von Katharina Von der Eltz
Skordalia (griechische Vorspeise)
- 3 mehlig kochende Kartoffeln
- 250 g Weißbrot
- 6-8 Knoblauchzehen
- 5-6 EL Olivenöl
- 7 EL Weißweinessig
- 1 Prise Salz
Die Kartoffeln mit der Schale etwa 25 Minuten kochen.
Möglichst heiß pellen und durch die Kartoffelpresse oder ein Sieb in eine Schüssel drücken. Die Rinde des Weißbrotes entfernen, das Brot kurz in kaltem Wasser einweichen und gut ausdrücken. Die Knoblauchzehen schälen und mit etwas Salz im Mörser zerstoßen oder durch die Knoblauchpresse zu den Kartoffeln drücken. Das Weißbrot zu den Kartoffeln geben und vermischen. Das Olivenöl und den Essig zugeben und zu einer geschmeidigen Paste verrühren (wird sehr sämig). Falls sie zu fest sein sollte, noch etwas Olivenöl zugeben und nochmals abschmecken. Dazu reicht man Rote Beete, gebratene Zucchini oder Auberginen.
Was Sie noch über die Kartoffel wissen sollten: Der Erdapfel ist reich an Vitamin C, B1 und B2 und bietet uns viele Mineralien wie Magnesium, Kalium, Phosphor (unter der Schale). Außerdem hat sie wenige Kalorien.
Falls Sie keinen Garten haben, gehen Sie zum Markt und holen sich die ersten einheimischen Kartoffeln.
Guten Appetit wünscht Ihnen
Ihre Karin Knorr


Hallo Karin,
das ist ja echt toll, dass du das Rezept veröffentlichst. Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen.
Skordalia ist echt superlecker.
Auch nicht jeder Grieche bekommt es gut hin – da hat es schon manchmal bei mir besser geschmeckt;-))
Habe mir auch gerade am Wochenende schöne leckere neue Kartoffeln beim Bauern gekauft.
Habe mir einen Quark mit meinen Kräutern gemischt und dazu Leinöl gegessen.
mmmmmhhh lecker!
Liebe Grüße
Katharina