Gestern war wieder einmal so ein Tag, der mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Die Sonne lachte und ich konnte einmal ohne Jacke vor die Tür gehen. Am meisten freute ich mich jedoch auf unseren kleinen Gemüsegarten.
Ja, wie komme ich als Stadtmensch, der so viel um die Ohren hat, zu einem Gemüsegarten? Ganz einfach, ich musste zwei jungen Frauen begegnen, die diese wunderbare Geschäftsidee für unsere Region hatten.
Natalie Kirchbaumer und Wanda Ganders konnten Landwirte aus der Region für ihr Projekt gewinnen. Und so stellte u.a. Landwirt Mertin hier aus Dortmund eine Fläche zur Verfügung, die von ihm mit 20 verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt wurden. Wir, meine Freundin und meine Familie mieteten uns 50 m² „Acker“ an und können jetzt so ein klein wenig Natur pur genießen. Mich begeistern wieder so viele Dinge. Zum einen brauchten wir uns keine Gedanken zu machen, wie und wann das Gemüse angebaut wird, zum anderen haben wir noch ein kleines Stück Beet frei, um Kräuter oder Blumen anzupflanzen.
Ich kann so viele positive Dinge aufzählen, die man durch diese schöne Idee mitnehmen wird.
- Wir sind in der Natur und können ein wenig abschalten
- Hier kommen Kindheitserinnerungen auf, wie wir früher durch Omas Garten gehüpft sind und uns hier ein Radieschen und da eine Möhre und dort eine Schote genommen haben
- Wir ernten frisches eigenes Bio-Gemüse
- Es ist preiswerter als auf dem Markt
- Wir knüpfen Kontakte
- Einmal in der Woche steht uns Herr Mertin mit Rat zur Seite, so dass auch Gartenbesitzer ohne Erfahrung keine Bedenken haben müssen
- Wir können uns durch unsere eigene Ernte gesund ernähren
- Und wir sind im „Dorf in der Stadt“
Das ist für uns Luxus pur. Ich komme schon wieder ins Schwärmen, wie auch Herr Kortmann von der WR feststellen konnte.
Haben Sie auch Lust auf so ein kleines Stückchen Land und eigenes Gemüse? Schauen Sie es sich doch einfach einmal an.
In regelmäßigen Abständen werde ich von unserer Ernte berichten.
Bis dahin bleiben Sie gesund
Ihre Karin Knorr


…da bin ich ja gespannt, was da so wächst! Ich finde die Idee mit dem Garten sehr gut! Wir haben zwar nur einen kleinen Garten, aber ich werde dieses Jahr mal meinen grünen Daumen testen und selber pflanzen!
Liebe Karin, dank Deiner Analyse bin ich nun etwas motivierter einfach mal mehr auszuprobieren! Es hat mir sehr zugesagt, dass ich nicht meine komplette Ernährung umstellen muss, sondern von Dir leicht umsetzbare Tipps bekommen habe, wie ich meine ernährung optimieren kann!
Viele liebe Grüße!
Sonja
Die Idee ist wirklich gut. Und, das mit den Kindheitserinnerungen stimmt tatsächlich. Ich bin ja, wie Du weißt, auf dem Land groß geworden. Wir hatten alles nach Saison frisch auf dem Tisch: Jedes Gemüse, jegliches Obst – ob von Bäumen oder Sträuchern, dann frische Eier von glücklichen Hühnern und von ebenso glücklichen Kühen, die noch auf den Weiden die Sonne genießen durften, die Milch …
Na dann viel Spaß beim Sähen, Pflanzen und Ernten …
Alles Liebe!
Sabina