Wenn ich jetzt ehrlich bin, hätte ich Leinöl oder Leinsamen nicht mit der Farbe Blau in Verbindung gebracht.
Und schon beginnt eine Reise in das Jahr 7500 vor Chr.. Im Iran und später auch in der Türkei, Syrien und Ägypten wurde zu dieser Zeit Leinsamen gefunden. In unserer Region wurde er erst zur Eiszeit entdeckt. Es ist faszinierend, wie über Jahrhunderte das Erbmateriel dieser kleinen Samen erhalten bleibt. Umso erstaunlicher ist es für mich, dass man aus dem kleinen Pflänzchen mit der blauen Blüte so viel gewinnen kann. Über Jahrhunderte war es eine sehr wertvolle Pflanze, weil man aus den Fasern des Stängels, Leinen herstellte.
Auch werden die Öle in der Farbenindustrie verwendet. (Daher war der Tipp, die Möbel damit zu pflegen nicht von ungefähr…)
Leinsamen kennen wir, um unsere Darmtätigkeit anzuregen. Entweder im Brot oder auch als Beigabe im Müsli. Das Leinöl jedoch ist für mich die absolute Wunderwaffe. Der Gehalt der für die menschliche Ernährung bedeutenden Omega-3-Fettsäuren in Leinöl ist der höchste aller bekannten Pflanzenöle.
2005 wurde der Lein in Deutschland zur „Heilpflanze des Jahres“ gekürt.
Hier habe ich eines meiner Lieblingsgerichte von Dr. Feil für Sie herausgesucht. Er hat mir mit seinen Rezepten gezeigt, dass man auch Nahrungsmittel, die man anfänglich nicht so mag, schön “verpacken” kann.
http://www.dr-feil.com/lauf-diaet/thunfisch-quark.html
Vielleicht haben Sie ja Lust, es nachzukochen. Herr Dr. Feil und ich würden uns freuen.
Ich wünsche Ihnen einen Guten Appetit.
Ihre Karin Knorr


Oder einfach mal den Klassiker aus der Lausitz und dem Spreewald verwenden:
Quark mit Leinöl, Zwiebel und dazu Pellkartoffeln!
Wir brauchen:
* 250g Quark (Sahnequark ist gut, die Hüftpolstergeschädigten dürfen auch den 20%igen nehmen *g*)
* 100ml saure Sahne
* 120ml frisches Leinöl
* 1 mittelgroße, fein gehackte Zwiebel (für die Zwiebelallergiker: 1/2 Bd. gehäckselter Schnittlauch tuts auch)
* 1/2 TL Salz (je nach Verliebtheitsgrad auch mehr)
* Saft von einer halben Zitrone
* 1 Handvoll gehackte Petersilie
* 1 Prise Zucker
* weißer Pfeffer nach Geschmack
Was macht den Spreewälder stark?
Pellkartoffeln, Leinöl und Quark…..
Gruß Andreas
Danke Andreas, wenn es ein wenig wärmer ist, gibt es auch wieder Pellkartoffeln und Quark. Finde ich jetzt echt stark….
Liebe Grüße nach Großräschen
sendet die Karin
hervorragend ist das einzigartig günstige Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren im Leinöl. Dies wirkt sich u.a. günstig auf den Blutfettspiegel und auf die Entzündungsparameter aus, sowie ungünstig auf die Fetteinlagerung! Bei unserem Omega 6 Überschuss in der Nahrung heutzutage ist Leinöl also eine sinnvolle “Nahrungsergänzung”
Wochenendgrüße!!
Danke für die Rezepttipps, die sind auch von Nöten, denn den Geschmack von Leinöl allein finde ich nun nicht gerade zum “an-die-Decke-hopsen!